|
|
|
|
15. April 2010 Ein Militärgericht in Casablanca hat drei sahaurische Menschenrechtsaktivisten, die sich für die Unabhängigkeit der West Sahara einsezen, nach mehr als zwei Jahre aus dem Gefängnis entlassen. Ihnen wurde vorgeworfen, dass Sie Marokkos innere Sicherheit gefährden würden. Die GfbV und anderer Menschenrechtsorganisationen setzten sich kontinuierlich für ihre Freilassung ein.
|
|
|
|
|
09. März 2011 Aufgrund eines serbischen Haftbefehls wurde der Retter Sarajevos, General a.D. Jovan Divjak, Träger des Victor-Gollancz-Preises 2008 der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), am Donnerstagabend (3. März 2011) von österreichischer Polizei festgenommen. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Die Verhaftung des Retters von Sarajevo ist eine Schande für Europa.
|
|
|
|
|
08. März 2011 Der kurdische Volkssänger Bavê Selah, der am 25. Januar 2011 von syrischen Sicherheitskräften in Aleppo festgenommen wurde, ist nach einer Meldung aus Syrien am 5. März freigelassen worden.
|
|
|
|
|
Januar 2011 Der türkischen Soziologin und Schriftstellerin Pinar Selek droht eine lebenslängliche Haft. Der Menschenrechtlerin, die sich in ihrem Land für die Rechte von Kurden und Armeniern einsetzt, wird unterstellt, 1998 an einem angeblichen Bombenattentat der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK beteiligt gewesen zu sein. Obwohl sie bereits vor drei Jahren von den Vorwürfen freigesprochen wurde, wird ihr Prozess mit Verweis auf "Verfahrensfehler" am 9. Februar 2011 wieder aufgerollt.
|
|
|
|
|
13. September 2010 Am Mittwoch, den 8.12.2010, dem ersten Verhandlungstag im Prozess gegen den Menschenrechtler und Schriftsteller Doğan Akhanlı, entschied das Gericht, ihn aus der Untersuchungshaft zu entlassen, weil kein dringender Tatverdacht besteht.
Weiteres zum Erfolg können Sie unter der Rubrik "Erfolgreiche Aktionen" auf der rechten Seite bei Kampagnen lesen.
|
|
|
|
|
17. Juni 2010 Äthiopiens Premierminister Meles Zenawi wurde von Kanadas Regierungschef Stephen Harper eingeladen, am G-20-Gipfeltreffen der bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer Ende Juni 2010 in Toronto teilzunehmen. Die Einladung ist eine große Ehre für Äthiopiens autokratischen Herrscher, der nicht nur während der Parlamentswahlen im Mai 2010 die Oppositionsparteien unterdrückte, sondern dessen Armee auch Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Allein in den vergangenen vier Wochen sollen im Ogaden, im Osten des Landes, mehr als 70 unbewaffnete Zivilisten von äthiopischen Soldaten erschossen worden sein.
Bitte fordern Sie den kanadischen Premierminister auf, diese Vorwürfe vor der Ankunft Zenawis zu klären. Denn Kriegsverbrecher sollten keinen Platz bekommen am Tisch der bedeutendsten Staatschefs der Welt!
Zum E-Mail-Protest
|
|
|
|
|
23. Juli 2010 Das 15-jährige kurdische Mädchen Berivan Sayaca wurde Opfer des türkischen Anti-Terrorgesetzes, das seit seiner Verschärfung 2006 besonders kurdische Jugendliche hart trifft. Anhand von undeutlichen Fotos, die die Teilnahme Berivans an einer illegalen prokurdischen Demonstration belegen sollen, wurde sie im Oktober 2009 als "Terroristin" zu acht Jahren Haft verurteilt. Gegen bis zu 4.000 kurdische Jugendliche laufen Verfahren wegen ähnlicher "Vergehen". Trotz mehrerer Ankündigungen des türkischen Parlamentes in der Vergangenheit das Gesetz zu ändern, hat sich für die Jugendlichen nichts geändert und die Gefängnisstrafen wurden nicht verringert oder erlassen.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den türkischen Präsidenten Abdullah Gül, den Fall Berivan Sayaca erneut zu prüfen und die Repressalien gegen kurdische Kinder zu stoppen.
Zum E-Mail-Appell
|
|
|
|
|
Dezember 2010 Liebe Freundinnen und Freunde der GfbV, wie in jedem Jahr möchten wir Sie und Euch einladen, an unserer gemeinsamen Weihnachtsaktion für Regionalgruppen und weitere ehrenamtlich Aktive teilzunehmen. Allen, die auf Weihnachtsmärkten, in Fußgängerzonen oder Kirchengemeinden mit einem Informationsstand präsent sein wollen, bieten wir auf unserer Homepage die Möglichkeit an, Kopier- oder Druckvorlagen herunterzuladen.
|
|
|
|
|
Der afroamerikanische Journalist und Bürgerrechtsaktivist Mumia Abu-Jamal wurde im Juli 1982 in Pennsylvania zum Tode verurteilt, obwohl der Prozess gegen ihn rassistisch geprägt war und die Tatumstände des Mordes nie aufgeklärt werden konnten. In wenigen Wochen wird das Gericht entscheiden, ob das Strafmaß herabgesetzt und damit die Todesstrafe endgültig ausgesetzt wird.
|
|
|
|
|
 GfbV-Asienreferent Ulrich Delius auf der GfbV-Demons-tration beim Besuch des chinesischen Staatspräsi-denten Hu Jiantao im November in Berlin
Kein Staat der Welt verwehrt so vielen Menschen den freien Zugang zum Internet wie die Volksrepublik China. Denn Chinas Machthaber fürchten die Freiheit der Gedanken. Schon nutzen mehr als 104 Millionen Chinesen das weltweite Netz, um sich zu informieren. Doch im Internet finden sie nicht mehr Zugang zu politisch unabhängigen Nachrichten und Medien als in dem staatlich kontrollierten Fernsehen. Vergeblich suchen sie auch bei westlichen Internet-Anbietern wie Google Informationen zum "Dalai Lama", zur "Demokratie", zu "Taiwan", der staatlich verfolgten Meditationsgruppe "Falun Gong" oder Nachrichten demokratischer ausländischer Medien. Denn auch westliche Internet-Anbieter haben sich "freiwillig" zur Medienzensur verpflichtet.
|
|
|
|
|
Es besteht große Gefahr, dass die US-Regierung schon bald einen 2006 vertagten Bombentest im Bundesstaat Nevada durchführen könnte. Das Gemisch aus Ammoniumnitrat und Öl würde eine Explosion in der Größenordnung einer leichten Atombombe hervorrufen und nuklearen Niederschlag vergangener Atomwaffentests aufwirbeln: Mit verheerenden gesundheitlichen Folgen für die dort lebenden Western Shoshone-Indianer!
Bitte unterstützen Sie unseren online-Appell an die US-Regierung, die Landrechte der Western Shoshone anzuerkennen und keine weiteren Tests in diesem Gebiet durchzuführen.
Zum online-Appell |>
|
|
|
|
|
35 Städte und Gemeinden werden sich an der diesjährigen vorweihnachtlichen Menschenrechtsaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beteiligen: Am kommenden Donnerstag, den 13. Dezember, werden dort auf zentralen Plätzen, vor Kirchen oder Rathäusern Lichtermahnwachen an das erschütternde Schicksal der Christen im arabisch dominierten Teil des Irak erinnern. Außerdem folgen bundesweit zahlreiche Pastoren dem Aufruf der GfbV und informieren im Anschluss an ihre Advents-Gottesdienste und nach Konzerten in ihren Kirchen über die Christenverfolgung im Irak, berichten darüber in ihren hundertfach verteilten Pfarrbriefen oder sammeln Unterschriften zur Unterstützung der Flüchtlinge. Diese wurden durch systematischen Terror fanatischer Islamisten – durch Attentate, Verschleppungen, Vergewaltigungen, Bombenanschläge und Morddrohungen – aus dem Land getrieben.
Bitte kommen Sie zu unseren Aktionen!
In folgenden Städten gibt es eine Aktion
Bitte unterstützen Sie unseren Online-Appell an die deutsche Bundesregierung
|
|
|
|
|
 Seenomadenjunge; Foto:Markus Bullik
15. Juni 2005 Fast alle Ureinwohner überlebten die Katastrophe, weil sie das Meer seit Generationen kennen und die Warnzeichen der Natur richtig deuteten. Doch ihnen droht heute der Untergang. Denn vielerorts haben die Flutwellen ihre Boote zerstört, auf denen diese "Menschen der Meere" traditionell einige Monate des Jahres leben und fischen. Mit der Zerstörung ihrer Boote verlieren sie nicht nur ihre Einkommensquelle, sondern auch ihre Identität.
|
|
|
|
|
Daniel und Hekmat arbeiteten in einem Restaurant in Mosul. Die beiden jungen irakischen Christen wurden bei einem Überfall auf das Lokal am 7. Oktober verschleppt, und schon am nächsten Tag fand man ihre Körper: Enthauptet. Wenige Tage zuvor...
|
|
|
|
|
 Im Oktober fuhr ein Team der GfbV in die Flüchtlings-lager im Kosovo, um die Bleivergiftung nachzuweisen - Foto: F. Witte
130.000 von 150.000 Roma, Aschkali und "Ägyptern" wurden durch Morde, Vergewaltigungen, Entführungen und bis heute anhaltende rassistische Verfolgung aus dem Kosovo getrieben. Sechs Jahre nach der Befreiung der albanischen Bevölkerung durch die NATO kümmert sich kaum jemand um Leben und Gesundheit der Angehörigen dieser Minderheiten, die in den Flüchtlingslagern im Kosovo noch ausharren müssen.
|
|
|
|
|
01. Oktober 2007 Zehntausende Mönche haben in den letzten Tagen in Burma für Demokratie und Menschenrechte demonstriert. Bei diesen Protesten ging es recht schnell nicht mehr um die drastische Erhöhung der Benzinpreise, gegen die sich die Bevölkerung zu Beginn der Demonstrationen im August 2007 wandte. Inzwischen fordern die Demonstranten ein Ende der Willkürherrschaft der Militärjunta, die für Vertreibungen, Massaker,
|
|
|
|
|
1989 wurde die Militärdiktatur Paraguays unter General Alfredo Stroessner gestürzt. Nach einer Zeit des Übergangs amtiert seit 1993 wieder eine demokratische Regierung. Doch das Land wird nach wie vor von Korruption, Machtkämpfen, Kriminalität und wirtschaftlichen Schwierigkeiten heimgesucht.
|
|
|
|
|
Mit dem Leben von Aminatou Haidar ist auch der Friedensprozess in der Westshara gefährdet. Nachdem der Menschenrechtlerin von den marokkanischen Behörden nach einer Auslandsreise die Wiedereinreise in ihre Heimat verweigert wurde, trat sie vor drei Wochen auf dem Flughafen von Lanzarote in einen Hungerstreik, um ihre Wiedereinreise in die Westsahara zu erzwingen. Haidars Engagement für Menschenrechte ist weltweit mit Auszeichnungen gewürdigt worden.
Bitte appellieren Sie an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, sich für die Wiedereinreise Haidars und ein internationales Referendum über die Westsahara einzusetzen.
Zum E-Mail-Appell
Ich spende für die GfbV-Menschenrechtsarbeit
|
|
|
|
|
Die Gesellschaft für bedrohte Völker ruft gemeinsam mit der Klima-Allianz zur ersten bundesweiten Klimaschutzdemonstration auf!
Wann: am 8.12.2007
Wo: in Berlin, Neurath (Kohlekraftwerk) und anderen Orten
Weltweit werden an diesem Klima-Aktionstag Menschen für eine konsequente Energie- und Klimapolitik auf die Straße gehen. Letztes Jahr gingen am 8.12. über 20.000 Menschen in London auf die Straße. Es wird höchste Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen für eine entschlossene Klimaschutzpolitik setzen. Bis jetzt wird diese immer wieder von kurzsichtigen Interessen blockiert. Doch die Zeit drängt. Der Klimawandel hat bereits eingesetzt und betrifft vor allem indigene Völker und Menschen in den Entwicklungsländern.
|
|
|
|
|
08. August 2008 China tut viel zu wenig, um den Völkermord in Darfur zu beenden und macht stattdessen weiterhin gute Geschäfte mit der mörderischen Regierung des Sudan!
Um die nach Peking blickende Weltöffentlichkeit daran zu erinnern, berichtet US-Schauspielerin Mia Farrow von 8. - 15. August live aus Flüchtlinglagern in Darfur bzw. dem benachbarten Tschad.Dazu hat sie eine eigene Website eingerichtet, auf der es neben Videos und Berichten auch Online-Appelle gibt.
Lesen Sie mehr zur Rolle Chinas in Darfur>
|
|
|
|
|
 Verteilung von Sach-spenden; Foto P. Polansky
Mehr als 100.000 Serben, bis zu 130.000 Roma, Aschkali und "Ägypter" (etwa 80 % der Gesamtzahl dieser drei Minderheiten) und Zehntausende slawischer Muslime wurden im Kosovo nach Kriegsende durch radikale Albaner – unter Duldung der albanischen Bevölkerung – aus ihren Häusern vertrieben. Ihre Wohnungen wurden in Brand gesetzt. Viele der Opfer waren – und sind teils noch immer – Opfer von Misshandlung, Folter, Entführung, Vergewaltigung oder Mord.
|
|
|
|
|
23. Juli 2010 Der 27-jährige Mapuche Pascual Pichún Collonao sitzt seit am 26. Februar 2010 im Gefängnis von Traiguén (IX. Region) in Chile. Der Student soll während einer Demonstration von Mapuche für die Wahrung ihrer Rechte im Jahr 2002 einen Lastwagen in Brand gesetzt haben. Dafür wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Sein Schicksal steht für viele Mapuche, die unter politischer Unterdrückung in Chile leiden. Breits Pascuals Vater wurde auf Grundlage des sogenannten Antiterrorgesetzes verurteilt.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera und dessen Justizminister Felipe Bulnes Serrano!
Zum E-Mail-Appell
|
|
|
|
|
15. März 2010 Am 1. März 2010 wurde der bosnische Politiker Ejup Ganic aufgrund eines serbischen Auslieferungsantrags auf dem Londoner Flughafen Heathrow festgenommenen. Die Vorwürfe gegen ihn, er habe angeblich Kriegsverbrechen zu verantworten, wurden nie belegt. Eine unabhängige Untersuchung der Tatumstände ist in Serbien nicht zu erwarten. Nach Stellung einer Kaution kam Ganic bis auf Weiteres frei, darf aber Großbritannien nicht verlassen. Bitte unterstützen Sie den Appell der GfbV an den englischen Justizminister Jack Straw sowie den Außenminister David Miliband, den Politiker umgehend an sein Heimatland Bosnien zu überstellen.
Information zum Erfolg
|
|
|
|
|
International steigt die Nachfrage nach Palmöl – es soll das Klimagewissen beruhigen. Indonesien will deshalb seine Palmöl-Produktion um das 43-Fache steigern und plant die Brandrodung von 20 Millionen (!) Hektar Wald. Damit würden mehrere hundert Papua-Völker im Westen der Insel Neuguinea ihre Lebensgrundlage verlieren.
Schon jetzt ist Deutschland der viertgrößte Importeur von Palmöl weltweit. Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Bundesminister Gabriel, in staatlich geförderten Heizkraftwerken nicht Palmöl, sondern nachwachsende heimische Rohstoffe zu verwenden!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Brian Steidle in Darfur
12. September 2007 am 12. September um 10.30 Uhr
im Berliner CineStar-Original./Sony Center Saal 5, Potsdamer Straße 4
Wir verbinden diese Veranstaltung im Rahmen des 4. Global Day for Darfur mit einem Appell an die deutsche Bundesregierung, die geplante Darfur-Friedenstruppen großzügig logistisch und finanziell zu unterstützen
Online-Appell|>
|
|
|
|
|
 Bleiverseuchte Flüchtlinge brauchen dringend Hilfe - Foto: Frank Witte
Bleiverseuchte Flüchtlingslager müssen sofort evakuiert werden!
Schon vor Jahren erklärte die WHO 3 Flüchtlingslager im Kosovo für "unbewohnbar". Mittlerweile weisen die dort lebenden Roma-Flüchtlinge die weltweit höchste Bleibelastung auf, die je im menschlichen Körper gemessen wurde! Insbesondere kleine Kinder sind in akuter Lebensgefahr, ein vierjähriges Mädchen starb nach monatelangen Qualen. Weitere 37 Todesfälle sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf die Bleivergiftung zurückzuführen.
Bitte helfen Sie uns, Leben zu retten!
Als Ärzte bzw. Angehörige des medizinischen Berufsstandes wissen Sie sicherlich, welche gesundheitlichen Schäden vor allem bei Kindern und schwangere Frauen durch Bleivergiftungen hervorgerufen werden.
|
|
|
|
|
12. März 2010 Im Jahr 2050 sollen 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Importen aus Nordafrika gedeckt werden. Im Rahmen der "Desertec", einer Initiative mehrerer Unternehmen für eine nachhaltige Stromversorgung bis 2050, sollen riesige Solarkraftwerke in der Wüste die Stromversorgung Europas verstärken. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle versprach der Desertec-Initiative am 8. März 2010 finanzielle Förderung des Bundes. Ein Pilotprojekt soll in Marokko gebaut werden. Als Standort kommt die Westsahara in Frage. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass in diesem völkerrechtswidrig von Marokko besetzten Land kein Solarkraftwerk mit deutschen Steuermitteln errichtet wird!
Zum E-Mail-Appell
|
|
|
|
|
Mehr als 280.000 tamilische Zivilisten werden seit Mai 2009 unter unmenschlichen Bedingungen in Internierungslagern im Norden Sri Lankas festgehalten. Alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung wurden die Tamilen in Lager gepfercht und von der Außenwelt isoliert.
zum Email-Appell
|
|
|
|
|
 Krankenhaus im Regenwald Foto: C. Haverkamp
Schweren Herzens verließ Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp nach Monaten schweißtreibender Schwerstarbeit im Februar 2005 die 300 Yanomami, die mit ihr die neue Krankenstation am Fluss Mavaca in Südvenezuela mit einem großen Fest eingeweiht hatten. Der alte Schamane Turema und die Ärztin Dr. Adriana Falco schnitten gemeinsam das rote Band am Eingang der Station durch. Sechs Yanomami-Dörfer mit zusammen mehr als 800 Menschen werden nun von Dr. Falco versorgt. Gesundheitsministerium und Umweltbehörde haben sich zum Unterhalt der Station verpflichtet, deren Bau aus Mitteln der Lottostiftung Schleswig Holstein Bingo unterstützt wurde. Behandelt werden Malaria, Flussblindheit, Lungenentzündung und andere Infektionskrankheiten. Die Yanomami halfen begeistert bei den Bauarbeiten mit. Dr. Falco behandelte die ersten schon vor dem großen Fest. Lesen Sie Ihren Bericht über zwei Jahre harter Arbeit.
|
|
|
|
|
09. April 2010 Schon im März 2009 machte die GfbV in einem Newsletter auf das Schicksal der Evenken am unteren Tunguska-Fluss in Sibirien aufmerksam. Der Bau des weltweit größten Wasserkraftwerks in ihrer Region bedeutet für sie eine existentielle Gefahr. Die Abgeordneten des Parlamentes des Kreises Krasnojarsk, wo das gigantische Wasserkraftwerk gebaut werden soll, planen noch für April eine öffentliche Anhörung. Wir sollten das zum Anlass nehmen, um nochmal gegen das Vorhaben zu protestieren!
Zum E-Mail-Appell
|
|
|
|
|
Der deutsche Bundestag soll den Völkermord an den Herero durch Truppen des deutschen Kaiserreiches Anfang des vergangenen Jahrhunderts in der damaligen Kolonie Deutsch - Südwestafrika offiziell anerkennen. Diese Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt a. M. erhoben. Der Oberhäuptling der Herero und Mitglied
|
|
|
|
|
 Täglich marschieren die Kinder über viele Kilometer in die schützende Stadt. Foto: M. Bause
In diesem Jahr steht der bittere Alltag der Kinder im bürgerkriegs-erschütterten Uganda im Mittel-punkt unserer Weihnachtsaktion.
Hintergrundinformationen von unserem Afrikareferenten Ulrich Delius |>
Zur Homepage des preisgekrönten Filmes "Lost Children" über Kindersoldaten|>
Mehr Infos zur Veranstaltung
|
|
|
|
|
März 2007 Die Bundesregierung hat den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihrer
EU-Ratspräsidentschaft gestellt. Doch wenn es um konkrete Schritte geht,
steht sie bisher meist auf der Bremse - wie vor kurzem bei der Reduktion
des CO2-Ausstoßes von Neuwagen. Das muss sich jetzt ändern!
Unterzeichnen Sie den Klima-Appell und verlangen Sie von der
Bundesregierung, dass sie sechs konkrete Schritte für den Klimaschutz
durchsetzt:
Demokratie in Aktion
|
|
|
|
|
2004 Die Gesellschaft für bedrohte Völker ruft in einem Brief zur Unterstützung des Menschenrechtseinsatz für Tibeter und Uiguren und gegen die Bedrohung Taiwans auf.
|
|
|
|
|
Ein Vorschlag für einen Text, der auf die Gefahren hinweist, die mit einer Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China verbunden wären.
|
|
|
|
|
149 Hmong-Flüchtlinge im Abschiebelager Nong Kha - unter ihnen rund 90 Kinder und Babies – werden in zwei kleinen, fensterlosen, völlig überfüllten Zellen festgehalten. Sie bekommen kein sauberes Trinkwasser, dürfen ihre Kleidung nicht waschen, Decken und Moskito-Netze wurden ihnen weggenommen. Am 16. August begannen die verzweifelten Menschen einen 4-tägigen Hungerstreik, um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen und Hilfe zu mobilisieren. Bitte unterstützen Sie unseren Online-Appell!
zum Online-Appell
|
|
|
|
|
18. April 2008 Volkswagen sponsert den umstrittenen olympischen Fackellauf durch Tibet und ganz China. Das Unternehmen will die olympische Flamme mit vielen Neuwagen begleiten, um im Vorfeld der Olympischen Spiele seine gute Stellung auf dem chinesischen Automarkt auszubauen.
Nach dem gewaltsamen Tod von über 200 Menschen und der Festnahme von rund 5700 Tibetern während der Unruhen der letzten Wochen darf VW nicht so tun, als sei nichts geschehen! Fordern Sie VW auf, nicht durch Tibet zu fahren und sich für die Freilassung der politischen Gefangenen einzusetzen!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
20. Juli 2007 Das thailändische Militär hat angekündigt, innerhalb der nächsten zwei Monate weitere Hmong-Flüchtlinge nach Laos zurück zu deportieren. Eine Umsiedlung der Flüchtlinge innerhalb Thailands oder in Drittländer wurde dabei kategorisch ausgeschlossen. In Laos drohen den Hmong Verfolgung, Haft, Folter – wenn nicht sogar der Tod.
GfbV-Leserbrief zur Berichterstattung über die Hmong in der FAZ
|
|
|
|
|
09. Juli 2007 Das indigene Volk der 813 Ashaninka im brasilianischen Bundesstaat Acre sieht sich mit peruanischen Holzfirmen konfrontiert, die illegal über die Grenze kommen und in ihr Land eindringen. Viele Mitglieder der GfbV werden sich an Moisés erinnen, der als Vertreter der Ashaninka im Mai 2006 zu Gast auf unserer Jahreshauptversammlung gewesen ist. Nun erreicht uns sein Appell, in dem er die brasilianische Regierung aufruft, den Kahlschlag des Waldes endlich zu beenden.
Bitte unterstützen Sie die Ashaninka, damit ihr Waldgebiet nicht weiter zerstört wird! Bitte schicken Sie Briefe an den brasilianischen Präsidenten und die Indianerbehörde FUNAI!
Zum Online-Appell
Bitte wenden Sie sich außerdem an die peruanische Holzfirma Funeral Venao S.R.L., die für einen wesentlichen Teil der Abholzung verantwortlich ist! Dies ist umso bitterer, da sie das Zertifikat FSL bekommen hat. Dieses sollte garantieren, dass das Holz nicht aus illegalem Raubbau und unter Verletzung traditioneller Rechte bezogen wird. Eine Kopie des Briefes geht daher an die Verantwortlichen für die Zertifizierung!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Burmesische Frauen bei der Feldarbeit
09. Juli 2007
Aktuelle Berichte belegen: Obwohl Zwangsarbeit in Burma (Myanmar) im Februar 2007 offiziell verboten wurde, müssen weiterhin Tausende Angehörige ethnischer Minderheiten unbezahlte Frondienste für die Armee leisten. Auch Frauen und Kinder werden nicht verschont. Die Zwangsarbeiter werden unter anderem als Träger oder bei Bauprojekten eingesetzt. Immer wieder kommt es zu Todesfällen als Folge von Erschöpfung und mangelhafter medizinischer Versorgung.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den portugiesischen Außenminister Amado!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Palmölfabrik in Westpapua - Foto: Kristina Neubauer
Palmöl in Blockheizkraftwerken soll Verbraucher beruhigen, zum Klimaschutz beizutragen. Doch der Palmöl-Boom zerstört nicht nur die letzten großen Regenwälder Südostasiens, sondern auch die Lebensgrundlage von 47 Millionen Ureinwohnern, die in Indonesien und Malaysia vom Wald leben. Diese beiden Staaten decken 85% des weltweiten Palmöl-Bedarfs. Bislang wird die Verwendung von Palmöl in Blockheizkraftwerken gemäß dem "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) gefördert. Im Herbst
|
|
|
|
|
01. Februar 2010 Nach Empfehlung der Europäischen Kommission wurde der Visumszwang für Reisen in die Schengen-Zone für die Staatsbürger Serbiens, Montenegros und Mazedoniens ab 2010 aufgehoben. Davon profitieren auch die bosnischen Serben. Sie bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Dieses Privileg genießen bosnische Kroaten bereits seit Jahren. Nur die bosnischen Muslime können nicht frei reisen und werden als Hauptopfer des Völkermordes 1992-995 so doppelt bestraft.
Zum Email-Appell
|
|
|
|
|
 Ihrer Landrechte beraubt: Guaraní-Indianer
März 2007
Die Situation der brasilianischen Guarani wird immer dramatischer:
Seit Jahresbeginn starben bereits fünf indianische Kinder an Unterernährung – der Staat hatte die Lebensmittelhilfen für 8.000 Familien gestrichen. Immer mehr Guarani werden durch ihre ausweglose Lage in den Selbstmord getrieben.
Die Guarani brauchen dringend eine realistische Zukunftsperspektive!
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den brasilianischen Justizminister!
Zum online-Appell |>
|
|
|
|
|
 Ein kulturelles Erbe der Menscheit droht unterzugehen: Hasankeyf
Februar 2007 Die GfbV hat Hunderte Stellungnahmen von Einwohnern der historischen Stadt Hasankeyf im Südosten der Türkei gesammelt: Die Mehrzahl will sich nicht damit abfinden, dass ihre Heimatstadt für immer in den Fluten des Tigris versinken soll. Doch das wird passieren, wenn der Ilisu-Staudamm gebaut wird. Die deutsche Bundesregierung darf das umstrittene Staudamm-Projekt, das irreversible Schäden für Mensch und Natur zur Folge haben wird, nicht unterstützen!
Werden sie aktiv!
Zum online-Appell |>
|
|
|
|
|
Die Guajajara-Indianer im Bundesstaat Maranhão an der Atlantikküste in Nordbrasilien kämpfen um ihre Landrechte. Ihr Reservat Araribóia ist eines der ältesten in Brasilien, wird ihnen aber zunehmend durch illegalen Holzeinschlag streitig gemacht. Bei Angriffen bezahlter Pistoleiros im Mai 2008 wurden ein sechsjähriges indianisches Mädchen getötet und zwei Männer der Guajajara verletzt. Auch das innerhalb des Reservats isoliert lebende kleine Volk der Awá-Guajá ist durch die gewaltsamen Übergriffe bedroht.
Bitte appellieren Sie an den Präsidenten der Indianerschutzbehörde Marcio Meira und den Menschenrechtsbeauftragten Paulo de Tarso Vanucchi, die Grenzen des Reservates von Araribóia zu schützen und weitere Gewalt gegen die Guajajara zu unterbinden!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Foto: H.-J Gruda
Ab dem 1.1.2008 soll eine neue Vereinbarung zwischen den Regierungen Schwedens und Norwegens die Weiderechte der schwedischen Sami in Norwegen klären. Die Sami fürchten zu Rechte weitere Einschränkungen. Norwegische Behörden hatten in den letzten beiden Jahren versucht, durch Schikanen gegen die Sami und ihre Rene Fakten zu schaffen. Bitte setzten Sie sich für die traditionellen Rechte der Sami ein. Beteiligen Sie sich an unserer E-Mail-Aktion. Schreiben Sie dem norwegischen Premierminister Stoltenberg.
Zur E-Mail-Aktion
|
|
|
|
|
 www.endevil.com
01. Februar 2007 Liebe Freundinnen und Freunde,
schon einmal baten wir Sie, sich für die Freilassung von Uiguren einzusetzen, die in dem US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba festgehalten wurden. Damals trugen Ihre Proteste mit dazu bei, dass fünf der Uiguren aus der Haft entlassen wurden und in Albanien Zuflucht fanden. Doch noch immer werden 13 Uiguren in der Militärbasis unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Mitte Januar 2007 wurde ihrem Anwalt gestattet, sie zu besuchen. Ihm bot sich ein Bild des Schreckens: In kleinen Metallzellen werden sie seit fünf Jahren in Isolationshaft gehalten. Nur selten dürfen sie Sonnenlicht sehen oder frische Luft einatmen. Terrorverdächtig sind sie nicht mehr, doch mit Rücksicht auf die Volksrepublik China will kein Staat sie aufnahmen.
|
|
|
|
|
Mindestens fünf Angehörige des indigenen Volkes der Waorani starben am 10. Februar bei einem Massaker, das von illegalen Holzfällern im Yasuní-Nationalpark verübt wurde. Der ecuadorianische Regenwald und seine indigene Völker, die zum Teil in freiwilliger Isolation leben, sind in höchster Gefahr.
Bitte appellieren Sie mit uns an die ecuadorianische Regierung, den Nationalpark, die Waorani und die isoliert lebenden indigenen Völker zu schützen!
Zum Online-Appell|>
|
|
|
|
|
Brasilien: Morddrohungen gegen indigenen Repräsentanten
Im März 2008 besuchte Almir Suruí unser Bundesbüro in Göttingen. Nun bat er uns um dringende Hilfe, denn seit seiner Rückkehr nach Brasilien erhielt er wiederholt Morddrohungen. Almir ist für seinen Einsatz gegen die Zerstörung des Amazonasgebietes bekannt. Im Rahmen der Organisation COIAB vertritt er 320.000 Angehörige von 163 indigenen Völkern.
Bitte fordern Sie die brasilianische Regierung auf, Maßnahmen zum Schutz von Almir Suruí zu treffen!
Zum Online-Appell
|
|
|
|
|
 Dom Cappio
Proteste gegen Flussumleitung gehen weiter - Hungerstreik von Dom Cappio beendet
Bischof Dom Cappio hat seinen Hungerstreik beendet. Doch der Widerstand gegen die "Trasposiçao" des Rio São Francisco geht weiter: Die wichtigste Wasserquelle in der Halbwüste Nordostbrasiliens soll umgeleitet werden, um Plantagen von Großgrundbesitzern und Garnelenzuchtbetriebe zu bewässern. Damit wäre die Existenz Tausender Indianer und Afro-Brasilianer gefährdet, deren Felder und Fischgründe durch die Flussumleitung austrocknen würden. Fordern Sie die Regierung Lula da Silva auf, die Bauarbeiten einzustellen!
zum Online-Appell |>
|
|
|
|
|
Februar 2007
In Darfur droht der Zusammenbruch der größten Hilfsaktion der Welt, da immer mehr Helfer Opfer von Gewalt werden. Bitte engagieren Sie sich für einen besseren Schutz der Helfer, um die Versorgung von 3 Millionen Menschen mit dem Allernötigsten sicherzustellen. Darfur darf nicht sterben!
Zu unseren aktuellen E-Mail-Appellen
|
|
|
|
|
"Befreit Mutter Erde!" Indigene Völker im Süden Kolumbiens protestieren seit November 2007 mit Landbesetzungen dagegen, dass die Regierung zahlreiche Absprachen nicht eingehalten hat, die natürlichen Ressourcen des Landes rücksichtslos ausbeutet und den Einsatz der Indigenen für ihre Grundrechte mit unverhältnismäßiger Gewalt beantwortet.
Sie sind überzeugt, dass die Natur auf ihrer Seite steht: Zeitgleich mit den Landbesetzungen machte der Ausbruch eines Vulkans die Folgen des Raubbaus an der Natur deutlich. Da die ihn umgebenden Wälder aus Profitgier eingeschlagen worden waren, konnten sie für seine Lawinen keine Barrieren mehr bilden.
Kolumbien muss die Rechte der indigenen Völker respektieren! Bitte unterstützen Sie unseren an die kolumbianische Botschaft gerichteten Online-Appell.
Zum Online-Appell|>
|
|
|
|
|
 Tschetschenischer Junge mit Kriegsverletzungen. Foto: H.-P. Bigler
Tschetschenien im Winter 2007- das heißt fehlende Versorgung mit Wasser und Wärme, fehlende Ausstattung der Krankenhäuser und Schulen. Die Menschen leben in einer Atmosphäre der Angst. In der tschetschenischen Bergregion fliegt die russische Luftwaffe immer noch Angriffe auf vermutete Stellungen tschetschenischer Kämpfer. Milizen und Einheiten des russischen Geheimdienstes führen so genannte "Säuberungsaktionen" durch, während derer es zu Verschleppungen von Unschuldigen, zu Beschimpfungen, Schlägen und Plünderungen kommt. Die Verschleppten landen in Kellern und Untersuchungshaftanstalten, wo weiter gefoltert wird, um Geständnisse zu erpressen. Die russische Organisation Memorial geht davon aus, dass die Zahlen der Verschwunden zurückgegangen sind, weil sich viele Menschen nicht mehr getrauen, die Verbrechen anzuzeigen.
|
|
|
|
|
Die Ureinwohner vom Volk der Mangyan-Tagabukid leben auf der als "Galapagos der Philippinen" berühmten Insel Sibuyan, die aufgrund ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt Teil eines von der EU geförderten Naturschutzprogramms ist. Doch nun planen internationale Bergbauunternehmen auf der Insel großflächigen Nickelabbau: Das würde den Lebensraum der Ureinwohner für immer zerstören!
Bitte unterstützen Sie mit uns die Proteste der lokalen Bevölkerung gegen die geplanten Bergbauprojekte!
Zum Online-Appell |>
|
|
|
|
|
 Der neunjährige Ergin Salihi
|
|
|
|
|
April 2012 Der nach 2000 und 2010 dritte Osterappell, ist auch 2012 wieder veröffentlicht und unterschrieben worden.
|
|
|
|
|