Wir machen Menschenrechte zum ThemaMit Presseerklärungen und in Interviews in Presse, Funk und Fernsehen, mit unserer Zeitschrift pogrom-bedrohte Völker, über das Internet, mit Ausstellungen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen informieren wir die Öffentlichkeit über die Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten. Wir üben so Druck auf politisch Verantwortliche aus. Wir publizieren Menschenrechtsreporte, Dokumentationen und Memoranden, erstellen Gutachten, vermitteln Experten, gewinnen Fürsprecher und erbitten Hilfe für Notleidende und Verfolgte. Wir verschaffen den Betroffenen selbst Gehör vor nationalen, europäischen und internationalen Gremien. So gelingt es uns immer wieder zu verhindern, dass Kriegsverbrechen verschwiegen und Menschenrechtsverletzungen verharmlost werden.
Gegen Völkermord und VertreibungWir kämpfen gegen Völkermord und Vertreibung, Diskriminierung und Verfolgung . Wir machen Menschenrechtsverletzungen bekannt und nennen die Täter beim Namen. Meist fürchten Gewaltherrscher nichts mehr als das. Denn auch Diktatoren wollen ihr Gesicht wahren und Handelsbeziehungen oder freundschaftliche Allianzen mit anderen Ländern nicht gefährden. Wenn wir mit Worten und Erklärungen zu wenig Interesse wecken können, dann organisieren wir Kundgebungen, Demonstrationen, Mahnwachen, internationale Konferenzen oder erregen mit spektakulären Menschenrechtsaktionen Aufmerksamkeit.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker- informiert über Menschenrechtsverletzungen an Angehörigen bedrohter Völker in aller Welt,
- protestiert gegen Völkermord und gegen die kulturelle Auslöschung von Minderheiten,
- setzt sich für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein,
- versteht sich als Sprachrohr der Opfer,
- macht die Öffentlichkeit aufmerksam, wenn Deutschland Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen trägt,
- ermöglicht Repräsentanten bedrohter Völker, mit Politikern, Vertretern von Kirchen und Hilfsorganisationen, vor internationalen Gremien und auf öffentlichen Veranstaltungen zu sprechen.